Alle Beiträge von Ulrich Horb

Berlins Jahrhundertkneipen

Cover "Jahrhundertkneipen"
Cover „Jahrhundertkneipen“

Vorbei sind die Zeiten, an denen nahezu jede Berliner Straßenecke im Wedding, in Kreuzberg, Charlottenburg oder Prenzlauer Berg auch ihre Eckkneipe hatte. Feine Restaurants  haben Einzug gehalten, indische,  türkische, afrikanische oder arabische Küche ist zu finden, Shisha-Bars und Schnellimbisse bestimmen das Straßenbild. Einige Kneipen gibt es noch, die an alte Zeiten, zumindest an ältere Zeiten erinnern. Clemens Füsers, Schriftsteller, Bühnen- und Drehbuchautor, hat die ganz alten besucht und beschrieben, zahlreiche großformatige Fotos illustrieren seinen Band „Jahrhundertkneipen in Berlin“. Berlins Jahrhundertkneipen weiterlesen

Il Mulino: Italienisch in Lichterfelde

Restaurant "Il Mulino" in Lichterfelde. Foto: Ulrich Horb
Restaurant „Il Mulino“ in Lichterfelde. Foto: Ulrich Horb

In der Nähe des S-Bahnhofs Lichterfelde-West,  nördlich der S-Bahngleise, die das Stadtzentrum mit Wannsee verbinden, liegt das italienische Restaurant „Il Mulino“, die „Mühle“, zu dem eine kleine Pension mit 16 Zimmern gehört.  Lichterfelde-West ist das älteste Villenviertel Berlins. Das Innere des Restaurants mit seinen Weinregalen, Holzstreben und Balken strahlt Wärme und Behaglichkeit aus.  Nicht nur die Pensionsgäste des „Il Mulino“ sondern auch viele Familien aus der Umgebung  schätzen die Küche und die gemütliche Gaststube mit ihren Nischen.   Wer sicher gehen will, einen Platz zu finden, sollte einen Tisch reservieren. Il Mulino: Italienisch in Lichterfelde weiterlesen

Zimtgeruch, Musik und Kunsthandwerk: Die Berliner Weihnachtsmärkte 2019

Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg 2019. Foto: Ulrich Horb
Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg 2019. Foto: Ulrich Horb

 Berlin im Advent – das ist eine Stadt der Weihnachtsmärkte. Leuchtende Weihnachtssterne, der Duft von Glühwein und viel edle Handwerkskunst: Weit über hundert Berliner Weihnachtsmärkte locken in diesen Tagen zum Besuch. Alle haben sie ihren eigenen Charakter: die einen glitzernd-rummelig , die anderen traditionell und heimelig. Manche sind durchgängig bis Weihnachten geöffnet, andere nur an Adventswochenenden. Zimtgeruch, Musik und Kunsthandwerk: Die Berliner Weihnachtsmärkte 2019 weiterlesen

50 Jahre Tosca an der Deutschen Oper

Deutsche Oper Berlin. Foto: Ulrich Horb
Deutsche Oper Berlin. Foto: Ulrich Horb

Uraufführung war am 14. Januar 1900 in Rom. Es war noch kein überragender Erfolg, aber der stellte sich nach und nach ein. Drei Wochen später fand  schon die 14. Aufführung von Puccinis „Tosca“ statt. Ein Dauerbrenner ist die melodramatische Oper auch in Berlin: Im November 2019 wurde „Tosca“ an der Deutschen Oper zum 402. Male aufgeführt.   50 Jahre Tosca an der Deutschen Oper weiterlesen

Vorwerck Neukölln

Eingang zum Restaurant Vorwerck und der Neuköllner Oper. Foto: Ulrich Horb
Eingang zum Restaurant Vorwerck und der Neuköllner Oper. Foto: Ulrich Horb

„Hofperle“ stand jahrelang über der Eingangstür. Der Eingang lag auf der linken Seite des asphaltierten Hofes an der Neuköllner Karl-Marx-Straße, dort, wo es ins Treppenhaus der Neuköllner Oper geht. Geradeaus führt eine weitere Tür in einen geräumigen Restaurantbereich, im Sommer stehen einige Tische vor der Tür auf dem Hof. Seit Ende 2018 hat das Lokal ein neues Konzept und einen neuen Namen: Vorwerck. Vorwerck Neukölln weiterlesen

30 Jahre Mauerfall: Berlin feiert

Berlin feiert 30 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall. Foto: Ulrich Horb

Und plötzlich standen die Menschen auf der Mauer, hinter ihnen das Brandenburger Tor und 28 Jahre der Teilung. 30 Jahre nach dem Fall der Mauer feiert Berlin im November 2019 mit 200 Veranstaltungen das historische Ereignis. Ein Himmel voller Wünsche, aufgeschrieben auf langen Bändern, ist auf der westlichen Seite des Brandenburger Tors installiert. 30 Jahre Mauerfall: Berlin feiert weiterlesen

„Schraders“: Speisen aus aller Welt

„Schraders“ in der Weddinger Malplaquetstraße. Foto: Ulrich Horb

Der Wedding ist nicht unbedingt als Hort lukullischer Genüsse bekannt. Zwar gibt es eine Vielzahl von  kleinen Lokalen   und Imbissstuben, meist werden dort allerdings bodenständig Döner und Falaffel serviert.  Eine etwas andere Küche hat das „Schraders“ an der Ecke Malplaquetstraße und Liebenwalder Straße auf der Karte. Es ist Fastfood in edlerer Form. „Schraders“: Speisen aus aller Welt weiterlesen

Leuchtendes Berlin

Lichterfest 2019: Berliner Dom. Foto: Ulrich Horb

Wenn es im Herbst dunkel wird in der Stadt, gehen die Lichter an. Dann strahlen Berlins Sehenswürdigkeiten, und Zehntausende  ziehen abends durch die Straßen, um die Lichtinstallationen und Projektionen zu bewundern – Berlinerinnen und Berliner ebenso wie die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Stadt, die eigens zu diesen Festen angereist sind. 2019 dauerte das Lichterfest „Berlin leuchtet“ vom 9. bis 20. Oktober , das Festival of Lights vom 11. bis 20. Oktober. Leuchtendes Berlin weiterlesen

Lange Nacht der Museen 2019

Ausstellung "Nineties" in der Alten Münze. Foto: Ulrich Horb
Ausstellung „Nineties Berlin“ in der Alten Münze. Foto: Ulrich Horb

Um Mitternacht unterwegs im Museum – das ist eigentlich der Stoff für düstere Filme. In Berlin ist daraus mit der Langen Nacht der Museen ein spannendes, aber auch lehrreiches und unterhaltsames Vergnügen geworden, eine ganz besondere Entdeckungstour. 75 öffentliche und private Einrichtungen beteiligen sich  2019 wieder daran, das ist fast die Hälfte der Berliner Museenlandschaft. Shuttlebusse verkehren am 31. August auf festen Touren zwischen den Häusern. Bis zu sechzig Busse sind auf sieben Touren im Einsatz. Seit der ersten „Langen Nacht der Museen“ 1997 beteiligen sich immer mehr Einrichtungen und rund 150.000 Besucherinnen und Besucher kommen. Geöffnet haben die Museen bis 2 Uhr morgens. Diesmal mit dabei: Die Sonderausstellung zur Loveparade in der Ausstellung „Nineties Berlin“ in der Alten Münze in Berlin-Mitte. Lange Nacht der Museen 2019 weiterlesen

Curry 36: Schlange stehen vorm Geheimtipp

"Curry 36" am Mehringdamm. Foto: Ulrich Horb
„Curry 36“ am Mehringdamm. Foto: Ulrich Horb

Die Schlange ist lang. Am Mehringdamm kurz vor der Yorckstraße sammeln sich Hungrige mit ihren Reiseführern in der Hand. Hier steht die Bude, in der (bis zu einem Brand am 7. Oktober 2019) Mustafa’s Gemüse Kebap verkauft wurde. Wenige Meter entfernt, im Haus Mehringdamm 36, ist der Verkaufstresen von „Curry 36“ mit seinen Currywürsten. Beide Institutionen sind Geheimtipps aller möglichen Berlinführer, aber irgendjemand scheint sie verraten zu haben. Aber wer aus Tokio oder München angereist ist, der hat auch die Zeit, eine halbe Stunde anzustehen, um auf ein Fladenbrot mit Gemüse oder eine zerteilte Wurst mit Ketchup zu warten, die es, nun ja, vielleicht woanders auch nicht besser oder schlechter gäbe. Curry 36: Schlange stehen vorm Geheimtipp weiterlesen