Schlagwort-Archive: Bühne

Nachts in Berlin: Zuhause

Schaubühne am Lehniner Platz. Foto: Ulrich Horb
Prophetische Ankündigung 2019: Schaubühne am Lehniner Platz. Foto: Ulrich Horb

Auch wenn der Berliner Senat Anfang April bereits  Hilfen in Milliardenhöhe ausgezahlt hat:  Die Corona-Schließungen bedrohen  die Existenz vieler Läden und Betriebe in der Hauptstadt. Hart getroffen sind auch  Berlins Theater, Opern, Museen, die Restaurants und Kneipen.  Sie versuchen mit innovativen Ideen  die Krise zu meistern und bekommen die Unterstützung ihrer bisherigen und künftigen Besucherinnen und Besucher. Nachts in Berlin: Zuhause weiterlesen

Corona: Berlin bleibt geschlossen

Breitscheidplatz am Abend. Foto: Ulrich Horb
Breitscheidplatz am Abend. Foto: Ulrich Horb

Update: Der Berliner Senat hat am 21. April weitere Regelungen beschlossen, mit denen die Corona-Ausbreitung begrenzt, aber auch öffentliches Leben ermöglicht werden soll. Zugleich hat der Senat erneut auf die geltenden Abstands- und Hygieneregelungen hingewiesen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird, so der Berliner Senat,  dringend empfohlen, insbesondere in Einzelhandelsgeschäften und bei Kontakt mit Risikopersonen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ist ab dem 27. April 2020 eine textile Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Museen, Gedenkstätten und ähnliche Bildungseinrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft können ab dem 4. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygieneregeln geöffnet werden. Die Außenbereiche der Zoologischen Garten Berlin AG und der Tierpark-Berlin Friedrichsfelde GmbH dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln mit Ausnahme der Tierhäuser für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Die Außenanlagen des Botanischen Gartens dürfen unter Einhaltung der Hygieneregeln ab dem 27. April 2020 geöffnet werden.  Großveranstaltungen mit mehr als 5000 Personen bleiben  bis zum 24. Oktober abgesagt. Der Betrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Saunen, Dampfbädern, Sonnenstudios, Solarien u. ä. bleibt untersagt. Corona: Berlin bleibt geschlossen weiterlesen

Sommernacht in der Grauzone

Shakespeare-Denkmal gegenüber der Deutschen Oper. Foto: Ulrich Horb
Shakespeare-Denkmal gegenüber der Deutschen Oper. Foto: Ulrich Horb

Grau und bewölkt ist die Welt der Elfen. Zumindest in der  Inszenierung  von „A Midsummer Night‘s Dream“ an der Deutschen Oper Berlin, die Ende Januar 2020 Premiere hatte.  Der Komponist Benjamin Britten hatte Shakespeares  Komödie Sommernachtstraum   1960 als Textgrundlage genommen und mit leichten sphärischen Klängen versehen. Regisseur Ted Huffman hat die Geschichte um Träume, Verwirrungen und Leidenschaften jetzt von allem Schwulst  befreit auf eine  leergeräumte  Bühne gebracht. Sommernacht in der Grauzone weiterlesen

50 Jahre Tosca an der Deutschen Oper

Deutsche Oper Berlin. Foto: Ulrich Horb
Deutsche Oper Berlin. Foto: Ulrich Horb

Uraufführung war am 14. Januar 1900 in Rom. Es war noch kein überragender Erfolg, aber der stellte sich nach und nach ein. Drei Wochen später fand  schon die 14. Aufführung von Puccinis „Tosca“ statt. Ein Dauerbrenner ist die melodramatische Oper auch in Berlin: Im November 2019 wurde „Tosca“ an der Deutschen Oper zum 402. Male aufgeführt.   50 Jahre Tosca an der Deutschen Oper weiterlesen

Vorwerck Neukölln

Eingang zum Restaurant Vorwerck und der Neuköllner Oper. Foto: Ulrich Horb
Eingang zum Restaurant Vorwerck und der Neuköllner Oper. Foto: Ulrich Horb

„Hofperle“ stand jahrelang über der Eingangstür. Der Eingang lag auf der linken Seite des asphaltierten Hofes an der Neuköllner Karl-Marx-Straße, dort, wo es ins Treppenhaus der Neuköllner Oper geht. Geradeaus führt eine weitere Tür in einen geräumigen Restaurantbereich, im Sommer stehen einige Tische vor der Tür auf dem Hof. Seit Ende 2018 hat das Lokal ein neues Konzept und einen neuen Namen: Vorwerck. Vorwerck Neukölln weiterlesen

Familie Flöz: Masken mit viel Gefühl

Das ehemalige Schillertheater in Charlottenburg. Foto: Ulrich Horb
Das ehemalige Schillertheater in Charlottenburg. Hier tritt „Familie Flöz“ im September auf. Foto: Ulrich Horb

Unter starren Masken bleiben Mimik und Regungen von Gesichtern normalerweise verborgen.  Die international agierende Theatertruppe „Familie Flöz“ zeigt, dass sich Gefühle auch über Bewegung und Körpersprache vermitteln lassen. Mit der Staatsoper Berlin produzierte die Gruppe, die im Ruhrgebiet ihre Anfänge hatte und seit 2001 in Berlin eine Heimat gefunden hat, zuletzt das Stück „Himmelerde“. Im September 2019 gastiert „Familie Flöz“ in der Komödie am Kurfürstendamm im Berliner Schiller-Theater. Familie Flöz: Masken mit viel Gefühl weiterlesen

Innovatives künstlerisches Handwerk: Die Sophiensaele

Eingang zu den Sophiensaelen in Mitte. Foto: Ulrich Horb
Eingang zu den Sophiensaelen in Mitte. Foto: Ulrich Horb

Wo früher Handwerkskunst gepflegt und zu Arbeiterversammlungen geladen wurde, finden heute Tanz und Theater ihr Publikum. Die Sophiensaele, eine  lebendige Spiel- und Produktionsstätte für freie Gruppen, liegen nur wenige  Schritte vom trubeligen Hackeschen Markt entfernt  in der Sophienstraße. Innovatives künstlerisches Handwerk: Die Sophiensaele weiterlesen

„La Bohème“ in der Komischen Oper

Komische Oper in der Behrenstraße. Foto: Ulrich Horb
Komische Oper in der Behrenstraße. Foto: Ulrich Horb

Das graue Bühnenbild strahlt eisige Kälte aus. Die vier Künstlerfreunde aus Puccinis „La Bohème“, von Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin Ende Januar 2019 neu in Szene gesetzt, frieren in ihrer Mansarde.  Es ist eine anrührende Geschichte, die Puccini 1896 in Turin erstmals auf die Bühne brachte und die seitdem zu den meistgespielten Opern gehört. Kosky erzählt sie mit einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln. „La Bohème“ in der Komischen Oper weiterlesen

UFA-Fabrik: Vom Film zur Bühne

UFA-Gelände in Tempelhof, Eingang zum Veranstaltungssaal. Foto: Ulrich Horb
UFA-Gelände in Tempelhof, Eingang zum Veranstaltungssaal. Foto: Ulrich Horb

Die 18.500 Quadratmeter sind vollgepackt mit Kultur. Hier werden Workshops zu Tanz, Artistik oder Musik angeboten, ein Café lädt zum Verweilen ein, das Nachbarschaftszentrum sorgt für Gedankenaustausch und gegenseitige Hilfe. Auf dem Gelände der „ufa-Fabrik“ an der Tempelhofer Viktoriastraße sind aber auch zwei Theatersäle und eine überdachte Sommerbühne zu finden, die allabendlich ein interessantes breitgefächertes Programm mit Comedy, Konzerten, Circus, Theater, Poetry Slam und Tanz bieten. UFA-Fabrik: Vom Film zur Bühne weiterlesen

Freilichtbühne im Naturpark Südgelände

Freilichtbühne im Naturpark Südgelände. Foto: Ulrich Horb
Freilichtbühne im Naturpark Südgelände. Foto: Ulrich Horb

Die Freude am Spiel ist bei jedem ihrer Auftritte zu spüren. Bis Anfang September 2018  bringt  die Shakespeare Company   wieder Klassiker wie „Macbeth“, „Sommernachtstraum“, „Der Kaufmann von Venedig“ oder die „Zähmung der Widerspenstigen“ auf die kleine Freilichtbühne im Naturpark Schöneberger Südgelände. Freilichtbühne im Naturpark Südgelände weiterlesen