Schlagwort-Archive: Bühne

50 Jahre Tosca an der Deutschen Oper

Deutsche Oper Berlin. Foto: Ulrich Horb
Deutsche Oper Berlin. Foto: Ulrich Horb

Uraufführung war am 14. Januar 1900 in Rom. Es war noch kein überragender Erfolg, aber der stellte sich nach und nach ein. Drei Wochen später fand  schon die 14. Aufführung von Puccinis „Tosca“ statt. Ein Dauerbrenner ist die melodramatische Oper auch in Berlin: Im November 2019 wurde „Tosca“ an der Deutschen Oper zum 402. Male aufgeführt.   50 Jahre Tosca an der Deutschen Oper weiterlesen

Vorwerck Neukölln

Eingang zum Restaurant Vorwerck und der Neuköllner Oper. Foto: Ulrich Horb
Eingang zum Restaurant Vorwerck und der Neuköllner Oper. Foto: Ulrich Horb

„Hofperle“ stand jahrelang über der Eingangstür. Der Eingang lag auf der linken Seite des asphaltierten Hofes an der Neuköllner Karl-Marx-Straße, dort, wo es ins Treppenhaus der Neuköllner Oper geht. Geradeaus führt eine weitere Tür in einen geräumigen Restaurantbereich, im Sommer stehen einige Tische vor der Tür auf dem Hof. Seit Ende 2018 hat das Lokal ein neues Konzept und einen neuen Namen: Vorwerck. Vorwerck Neukölln weiterlesen

Familie Flöz: Masken mit viel Gefühl

Das ehemalige Schillertheater in Charlottenburg. Foto: Ulrich Horb
Das ehemalige Schillertheater in Charlottenburg. Hier tritt „Familie Flöz“ im September auf. Foto: Ulrich Horb

Unter starren Masken bleiben Mimik und Regungen von Gesichtern normalerweise verborgen.  Die international agierende Theatertruppe „Familie Flöz“ zeigt, dass sich Gefühle auch über Bewegung und Körpersprache vermitteln lassen. Mit der Staatsoper Berlin produzierte die Gruppe, die im Ruhrgebiet ihre Anfänge hatte und seit 2001 in Berlin eine Heimat gefunden hat, zuletzt das Stück „Himmelerde“. Im September 2019 gastiert „Familie Flöz“ in der Komödie am Kurfürstendamm im Berliner Schiller-Theater. Familie Flöz: Masken mit viel Gefühl weiterlesen

Innovatives künstlerisches Handwerk: Die Sophiensaele

Eingang zu den Sophiensaelen in Mitte. Foto: Ulrich Horb
Eingang zu den Sophiensaelen in Mitte. Foto: Ulrich Horb

Wo früher Handwerkskunst gepflegt und zu Arbeiterversammlungen geladen wurde, finden heute Tanz und Theater ihr Publikum. Die Sophiensaele, eine  lebendige Spiel- und Produktionsstätte für freie Gruppen, liegen nur wenige  Schritte vom trubeligen Hackeschen Markt entfernt  in der Sophienstraße. Innovatives künstlerisches Handwerk: Die Sophiensaele weiterlesen

„La Bohème“ in der Komischen Oper

Komische Oper in der Behrenstraße. Foto: Ulrich Horb
Komische Oper in der Behrenstraße. Foto: Ulrich Horb

Das graue Bühnenbild strahlt eisige Kälte aus. Die vier Künstlerfreunde aus Puccinis „La Bohème“, von Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin Ende Januar 2019 neu in Szene gesetzt, frieren in ihrer Mansarde.  Es ist eine anrührende Geschichte, die Puccini 1896 in Turin erstmals auf die Bühne brachte und die seitdem zu den meistgespielten Opern gehört. Kosky erzählt sie mit einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln. „La Bohème“ in der Komischen Oper weiterlesen

UFA-Fabrik: Vom Film zur Bühne

UFA-Gelände in Tempelhof, Eingang zum Veranstaltungssaal. Foto: Ulrich Horb
UFA-Gelände in Tempelhof, Eingang zum Veranstaltungssaal. Foto: Ulrich Horb

Die 18.500 Quadratmeter sind vollgepackt mit Kultur. Hier werden Workshops zu Tanz, Artistik oder Musik angeboten, ein Café lädt zum Verweilen ein, das Nachbarschaftszentrum sorgt für Gedankenaustausch und gegenseitige Hilfe. Auf dem Gelände der „ufa-Fabrik“ an der Tempelhofer Viktoriastraße sind aber auch zwei Theatersäle und eine überdachte Sommerbühne zu finden, die allabendlich ein interessantes breitgefächertes Programm mit Comedy, Konzerten, Circus, Theater, Poetry Slam und Tanz bieten. UFA-Fabrik: Vom Film zur Bühne weiterlesen

Freilichtbühne im Naturpark Südgelände

Freilichtbühne im Naturpark Südgelände. Foto: Ulrich Horb
Freilichtbühne im Naturpark Südgelände. Foto: Ulrich Horb

Die Freude am Spiel ist bei jedem ihrer Auftritte zu spüren. Bis Anfang September 2018  bringt  die Shakespeare Company   wieder Klassiker wie „Macbeth“, „Sommernachtstraum“, „Der Kaufmann von Venedig“ oder die „Zähmung der Widerspenstigen“ auf die kleine Freilichtbühne im Naturpark Schöneberger Südgelände. Freilichtbühne im Naturpark Südgelände weiterlesen

Xerxes als munteres Verwirrspiel

Blick in die "Komische Oper". Foto: Ulrich Horb
Blick in die „Komische Oper“. Foto: Ulrich Horb

Es ist eine muntere, ausgelassene Inszenierung, die von Stefan Herheim 2012 erstmals auf die Drehbühne der Komischen Oper gebracht wurde und die 2018 wieder auf dem Spielplan zu finden ist. Die Liebesgeschichte um den Perserkönig Xerxes (Serse), von Georg Friedrich Händel  1738 zur schillernden Hauptfigur einer Barock-Oper erkoren, besticht durch Witz und Spielfreude, barocke Kostüme, hervorragende Stimmen und ein imposantes Bühnenbild von Heike Scheele. Xerxes als munteres Verwirrspiel weiterlesen

HAU: „Ein bisschen Sinn für Abenteuer“

HAU: Hebbel-Theater in der Stresemannstraße. Foto: Ulrich Horb
HAU: Hebbel-Theater in der Stresemannstraße. Foto: Ulrich Horb

Es ist ein vielfältiges Haus, das Annemie Vanackere seit September 2012 als Intendantin und Geschäftsführerin leitet. Tanz, Musik und Theater haben im HAU, dem Hebbel am Ufer, einen festen Platz, freie Gruppen spielen in den drei Häusern, es gibt viele internationale Koproduktionen.

HAU: „Ein bisschen Sinn für Abenteuer“ weiterlesen

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (mit Volksbühnen-Symbol). Foto: Ulrich Horb
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (mit Volksbühnen-Symbol). Foto: Ulrich Horb

An der Nordseite des Rosa-Luxemburg-Platzes in Berlin-Mitte erhebt sich mit der Volksbühne ein Berliner Theaterbau, der wie kaum ein anderer für ein sich immer wieder neu erfindendes Theater steht. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz weiterlesen