Schlagwort-Archive: Kneipe

Geboostert ins Restaurant

Eine vollständige Schließung der Gastronomie findet nicht statt. Foto: Ulrich Horb
Eine vollständige Schließung der Gastronomie findet nicht statt. Foto: Ulrich Horb

Der Berliner Senat setzt die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz  um. Vom 15. Januar an gilt in Berlin: Spontane Restaurantbesuche sind danach nur noch Gästen möglich, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Alle anderen, also auch doppelt Geimpfte und Genesene, können Gaststätten in Berlin ab Mitte Januar nur mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Test betreten. Damit soll ein allzu starker Anstieg an Infektionen mit der Omikron-Variante verhindert werden. Geboostert ins Restaurant weiterlesen

Das Schlösschen für Jazz und Blues

Jazzkneipe Yorckschlösschenan der Yorckstraße. Foto: Ulrich Horb
Jazzkneipe Yorckschlösschenan der Yorckstraße. Foto: Ulrich Horb

„Artgerechte Gasthaltung“ wird auf der Internetseite des „Yorckschlösschens“ versprochen. Dafür gibt es zum Beispiel den großen Biergarten vor der Eingangstür, der gerade in Coronazeiten besonders beliebt ist. Im Inneren zeugen zahlreiche Bilder und Plakate an den Wänden von der mehr als vierzigjährigen Geschichte als Musikkneipe. Generationen von Gästen haben hier Jazz und Blues gelauscht. Das Schlösschen für Jazz und Blues weiterlesen

Die Kultur kommt wieder

Kino am Bundesplatz: Eröffnung im Juli geplant. Foto: Ulrich Horb
Kino am Bundesplatz: Eröffnung im Juli geplant. Foto: Ulrich Horb

Der Blick in Veranstaltungskalender lohnt wieder. Und bald auch ins Kinoprogramm. Die Corona-Fallzahlen sind in Berlin deutlich gesunken, Restaurants und Kultureinrichtungen haben wieder geöffnet. Am 19. Juni lag die 7-Tage-Inzidenz bei 8,4 Fällen je 100.000 Personen. Berliner Clubs haben die Open-Air-Saison eröffnet, die Maskenpflicht auf etlichen großen Einkaufsstraßen wurde aufgehoben. Die Kultur kommt wieder weiterlesen

Restaurants in Existenznot

Leere Stühle: Restaurants kämpfen um das Überleben. Foto: Ulrich Horb
Leere Stühle: Restaurants kämpfen um das Überleben. Foto: Ulrich Horb

Die Veränderung ist spürbar.  Berlin vor Corona – das war eine quirlige, lebendige Stadt, ein idealer Ort für Begegnungen und Entdeckungen. 14 Millionen Touristen belebten 2019 die Bars, Clubs und Restaurants, Opernhäuser und Theater. Berlin nach Corona – das sind geschlossene Hotels und Restaurants, Clubs und Veranstaltungsorte, dramatisch reduzierte Touristenzahlen. Staatliche Finanzhilfen fließen zwar, aber auch in der Gastronomie mussten bereits einige Betriebe schließen. Die Auswirkungen sind bis hin zum Großmarkt spürbar – die Nachfrage nach Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch ist um 70 Prozent eingebrochen. Mit der Verlängerung des Lockdowns wächst auch die Gefahr von weiteren Pleiten in der Gastronomie. Restaurants in Existenznot weiterlesen

Berlins Nächte bleiben ruhig

Shakespeare-Denkmal gegenüber der Deutschen Oper. Foto: Ulrich Horb
Shakespeare-Denkmal gegenüber der geschlossenen  Deutschen Oper. Foto: Ulrich Horb

Es ist still geworden in den Straßen von Berlin. Mit dem coronabedingten November-Lockdown mussten Restaurants und Kneipen zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit schließen,  ausgenommen ist der Außer-Haus-Verkauf. Theateraufführungen und Opern sind abgesagt, Museen geschlossen. Nur einige Discounter haben noch bis 22 Uhr geöffnet. Während die Fenster der Wohnhäuser am Abend nun hell erleuchtet sind, sind kaum noch Passantinnen und Passanten auf den Straßen. Die Hotels sind ohne Gäste. Dennoch steigen auch nach vierzehn Tagen „Lockdown light“ die Infektionszahlen noch an, wenn auch langsamer. Gerichte bestätigten die Berliner Regelungen bislang. Fraglich ist, ob die Corona-Beschränkungen Ende November aufgehoben werden können. Die angestrebte 7-Tage-Inzidenz von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner scheint kaum erreichbar. Berlins Nächte bleiben ruhig weiterlesen

Berliner Senat hält an Sperrstunde fest

Ruhige Stadt: Der Senat hält an der Sperrstunde fest. Foto: Ulrich Horb
Ruhige Stadt: Der Senat hält an der Sperrstunde fest. Foto: Ulrich Horb

Unter dem Eindruck der deutlich gestiegenen Zahl von Corona-Infektionen hat der Berliner Senat am 27. Oktober die Sperrstundenregelung  um zwei Wochen bis Mitte November verlängert. Bars und Restaurants müssen danach weiter zwischen 23 Uhr abends und 6 Uhr morgens schließen, der Verkauf und Ausschank von Alkohol ist in dieser Zeit ebenfalls untersagt. Rund 25 Berliner Wirte haben gegen die Regelung  erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht geklagt. Für sie gilt die Sperrstunde nun nicht, nur das Alkoholverbot blieb bestehen. Berliner Senat hält an Sperrstunde fest weiterlesen

Zwiebelfisch

Zwiebelfisch, Savignyplatz. Foto: Ulrich Horb
Zwiebelfisch, Savignyplatz. Foto: Ulrich Horb

Mitte August 2017 feierte „Zwiebelfisch“-Wirt Hartmut Volmerhaus ein besonderes Jubiläum: Vor 35 Jahren hatte er das kultige Lokal am nördlichen Zipfel des Savignyplatzes übernommen, einen Treffpunkt von Künstlerinnen und Künstlern, geselligen Nachbarn und politisch engagierten Menschen. Eine lange Zeit, in denen viele andere Lokale  schlossen oder ihren einstigen Charakter verloren. Der „Zwiebelfisch“ bewahrte seinen Charme. Von März 2020 an war er geschlossen,  die Wiedereröffnung war Ende Juli 2021. Zwiebelfisch weiterlesen

Berlins Restaurants zum Kampf gegen Corona aufgerufen

Restaurants in der Coronazeit. Foto: Ulrich Horb
Restaurants in der Coronazeit. Foto: Ulrich Horb

Europaweit sind im Herbst 2020 die Zahlen der Covid-19-Infektionen deutlich gestiegen. Zum Teil gibt es wieder erhebliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Damit es in Berlin nicht so weit kommt, hat Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) Mitte September die 16.000 Berliner Gastronomen per Brief aufgerufen, auf die Einhaltung der Corona-Regeln zu achten. Berlins Restaurants zum Kampf gegen Corona aufgerufen weiterlesen

Nachtleben mit Distanz

Zwiebelfisch, Savignyplatz. Foto: Ulrich Horb
Traditionskneipe „Zwiebelfisch“ am Savignyplatz, durch Brandschaden im März 2020 schwer beschädigt. Foto: Ulrich Horb

Berlins Kneipenwirte mussten Geduld beweisen. Erst zwei Wochen nach der Öffnung der Restaurants durften auch sie wieder für ihre Gäste öffnen. Im März hatte der Berliner Senat alle Lokale coronabedingt geschlossen. Während die meisten Restaurants jedoch kurz danach zumindest den Außer-Haus-Verkauf von Speisen aufnehmen konnten, gab es für die Kneipen keine Einnahmemöglichkeit mehr. Seit 2. Juni können auch sie nun wieder frisches Bier zapfen und Getränke ausschenken. Die Gäste müssen Abstandsregeln einhalten. Es gelten strikte Hygieneregeln, um ein erneutes Ansteigen der Infektionen mit dem Corona-Virus zu verhindern. Nachtleben mit Distanz weiterlesen

Nachts in Berlin: Zuhause

Prophetische Ankündigung 2019: die Schaubühne am Lehniner Platz. Foto: Ulrich Horb

Auch wenn der Berliner Senat Anfang April bereits  Hilfen in Milliardenhöhe ausgezahlt hat:  Die Corona-Schließungen bedrohen  die Existenz vieler Läden und Betriebe in der Hauptstadt. Hart getroffen sind auch  Berlins Theater, Opern, Museen, die Restaurants und Kneipen.  Sie versuchen mit innovativen Ideen  die Krise zu meistern und bekommen die Unterstützung ihrer bisherigen und künftigen Besucherinnen und Besucher. Nachts in Berlin: Zuhause weiterlesen