Leuchtendes Berlin

Lichterfest 2018: Bodemuseum. Foto: Ulrich Horb
Lichterfest 2018: Bodemuseum. Foto: Ulrich Horb

Wenn es im Herbst dunkel wird in der Stadt, gehen die Lichter an. Dann strahlen Berlins Sehenswürdigkeiten, und Zehntausende  ziehen abends durch die Straßen, um die Lichtinstallationen und Projektionen zu bewundern – Berlinerinnen und Berliner ebenso wie die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Stadt, die eigens zu diesen Festen angereist sind. 2018 dauert das Lichterfest vom 28. September bis 14. Oktober, das Festival of Lights vom 5. bis 14. Oktober.

Festival of Lights 2017: Gendarmenmarkt. Foto: Ulrich Horb
Festival of Lights 2017: Gendarmenmarkt. Foto: Ulrich Horb
Bebelplatz, Lichterfest 2016. Foto: Ulrich Horb
Bebelplatz, Lichterfest 2016. Foto: Ulrich Horb

Zwei Vereine sorgen auch 2018 dafür, dass in den ersten zwei Oktoberwochen zahlreiche Gebäude vor allem in der Innenstadt, angestrahlt wurden. 2004 begann die Geschichte mit einem Lichterlauf vom Kudamm nach Mitte, 2005 wurden beim Festival of Lights die ersten Gebäude angestrahlt, 2008 zählte der Veranstalter bereits mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher an den 48 angestrahlten Schauplätzen.

Humboldt-Universität, Lichterfest 2016. Foto: Ulrich Horb
Humboldt-Universität, Lichterfest 2016. Foto: Ulrich Horb

Ab 2012 entwickelten sich die Vorstellungen der Organisatoren in unterschiedliche Richtungen. 2013 gründete sich der Verein Berlin leuchtet e.V., der das Lichterfest stärker in der Stadtgesellschaft verankern wollte. Inzwischen ergänzen sich beide Vereine mit ihren Projekten.

Ernst-Reuter-Platz, Lichterfest 2016. Foto: Ulrich Horb
Ernst-Reuter-Platz, Lichterfest 2016. Foto: Ulrich Horb

Die Organisatoren rechnen wieder mit mehr als zwei Millionen Besucherinnen und Besuchern .  Auch 2018 werden wieder zahlreiche Sehenswürdigkeiten erleuchtet. Beim Festival of Lights (5. bis 14. Oktober) sind es das Bode-Museum, der Berliner Dom, der Fernsehturm am Alex, der Bebelplatz, die Humboldt-Universität, das Alte Stadthaus,  der Neue Marstall und die Nikolaikirche, der Funkturm oder der Silberturm der Rentenversicherung am Hohenzollerndamm .  Motto des diesjährigen Festivals ist: „Connecting Cultures“.

Festival of Lights 2017: Bebelplatz. Foto: Ulrich Horb
Festival of Lights 2017: Bebelplatz. Foto: Ulrich Horb

Bei „Berlin leuchtet“ (28.9.2018 bis 14.10.2018) sind es u.a. das Brandenburger Tor, die Siegessäule, die Bauten am Gendarmenmarkt, der Potsdamer Platz oder der Euref-Campus.  Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof ist eine Lichtinstallation von James Turrell zu sehen.

Lichterfest 2016, Berliner Geschichte am Leipziger Platz. Foto: Ulrich Horb
Lichterfest 2016, Berliner Geschichte am Leipziger Platz. Foto: Ulrich Horb

 2016 reichten die Projektionen von einem kurzen Abriss der Berliner Geschichte am Leipziger Platz bis zur Installation eines palästinensisch-libanesischen Künstlers am Potsdamer Platz, der die Flucht einer Familie thematisiert. Farbenfrohe Akzente gab es am Berliner Dom, am Fernsehturm, am Stadthaus und am Bebelplatz zu bewundern. Am Ernst-Reuter-Platz begrüßte ein bunt leuchtender Fisch die Autofahrer. An vielen Orten untermalten Straßenmusiker die Lichteffekte musikalisch.

Ernst-Reuter-Platz, Lichterfest 2016. Foto: Ulrich Horb
Ernst-Reuter-Platz, Lichterfest 2016. Foto: Ulrich Horb

Auch wenn die Orte sich wiederholen – die Illuminationen überraschen jedes Jahr auf Neue.

Bildergalerie Lichterfeste
mehr auf den Veranstalterseiten: www.berlin-leuchtet.com und www.festival-of-lights.de

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