Spendenaufruf für die Programmkinos: Berlins Leinwände retten

Programmkino Toni. Foto: Ulrich Horb
Programmkino Toni: Seit der Corona-Krise ohne Publikum. Foto: Ulrich Horb

Seit 14. März sind die Berliner Kinos geschlossen. Vor allem für die kleineren Programmkinos, die ohnehin schon immer ums Überleben kämpfen mussten, ist die Schließung aufgrund der Corona-Krise existenzbedrohend. Jetzt haben sie einen Spendenaufruf gestartet. Spendenaufruf für die Programmkinos: Berlins Leinwände retten weiterlesen

Corona: Berlin bleibt geschlossen

Breitscheidplatz am Abend. Foto: Ulrich Horb
Breitscheidplatz am Abend. Foto: Ulrich Horb

Update: Die Ministerpräsidenten der Bundesländer und die Bundeskanzlerin haben sich am 22. März auf weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus geeinigt, die mindestens zwei Wochen gelten sollen. Dabei, so die Kanzlerin in einer Ansprache, handele es sich nicht um Empfehlungen, sondern um Regeln, die einzuhalten sind.  Bürgerinnen und Bürger sollen weiter die sozialen Kontakte so weit wie möglich reduzieren, im öffentlichen Raum  einen Mindestabstand von mindestens 1,50 Metern einhalten. Ein Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur noch alleine oder mit einer weiteren Person oder im Kreis von Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.  Auch Gastronomiebetriebe dürfen nicht mehr öffnen, Speisen und Getränke können nur noch geliefert oder abgeholt werden.  Weiter möglich sind der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, die Teilnahme an erforderlichen Terminen, indivueller Sport oder Bewegung an der frischen Luft.  Geschlossen werden nun auch Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseurläden oder Kosmetikstudios.  Ausnahmen gelten nur für medizinisch notwendige Dienste. Das sind die zuvor schon beschlossenen Regelungen: Corona: Berlin bleibt geschlossen weiterlesen

Gasthaus Leonhardt am „Stutti“

Gasthaus Leonhardt am Stutti. Foto: Ulrich Horb
Gasthaus Leonhardt am Stutti. Foto: Ulrich Horb

Das „Milljöh“ ist weitergezogen. Eine einzelne Bar erinnert am „Stutti“ noch an die Zeiten, als hier das Rotlicht brannte und Lokale „Stutti Frutti“ oder „Mon Cheri“ hießen.  Das waren die siebziger und achtziger Jahre. Danach hat sich der „Stuttgarter Platz“, jedenfalls an der Einmündung von Leonhardt- und Windscheidstraße,  zum Szenetreff entwickelt. Mit Lokalen wie etwa dem „Gasthaus Leonhardt“. Gasthaus Leonhardt am „Stutti“ weiterlesen

Apotheken-Notdienst

Apotheken haben einen gut organisierten Notdienst. Foto: Ulrich Horb
Apotheken haben einen gut organisierten Notdienst. Foto: Ulrich Horb

Erkrankungen nehmen oft keine Rücksicht auf die Öffnungszeiten von Apotheken. Deshalb gibt  es in Berlin nachts, an Wochenenden und Feiertagen einen gut organisierten Notdienst. Apotheken-Notdienst weiterlesen

Sommernacht in der Grauzone

Shakespeare-Denkmal gegenüber der Deutschen Oper. Foto: Ulrich Horb
Shakespeare-Denkmal gegenüber der Deutschen Oper. Foto: Ulrich Horb

Grau und bewölkt ist die Welt der Elfen. Zumindest in der  Inszenierung  von „A Midsummer Night‘s Dream“ an der Deutschen Oper Berlin, die Ende Januar 2020 Premiere hatte.  Der Komponist Benjamin Britten hatte Shakespeares  Komödie Sommernachtstraum   1960 als Textgrundlage genommen und mit leichten sphärischen Klängen versehen. Regisseur Ted Huffman hat die Geschichte um Träume, Verwirrungen und Leidenschaften jetzt von allem Schwulst  befreit auf eine  leergeräumte  Bühne gebracht. Sommernacht in der Grauzone weiterlesen

„All Seasons“:  Chinesische Superlative

"All Seasons" in Spandau. Foto: Ulrich Horb
„All Seasons“ in Spandau. Foto: Ulrich Horb

Ein traditionsreiches Gewerbe- und Industriegebiet  zieht sich entlang der Nonnendammallee bis zum Juliusturm. in Spandau  Hier gibt es noch etliche Zeugnisse vergangener Industriezeiten, etwa die neben einem modernen Teppichhaus gelegene alte Fabrikationshalle aus rotem Backstein, die sich nun umgebaut als übergroßes China-Restaurant erweist. Auf rund zweitausend Quadratmetern finden im „All Seasons“ 800 Gäste Platz. „All Seasons“:  Chinesische Superlative weiterlesen

Schmutzige Wäsche waschen…

Waschsalon im Wedding. Foto: Ulrich Horb
Waschsalon im Wedding. Foto: Ulrich Horb

Spätabends laufen noch die Maschinen, die Läden sind hellerleuchtet.  Zwar stehen nach Schätzungen des Branchenverbands ZVEI  in deutschen Haushalten rund 36 Millionen Waschmaschinen. Dennoch gibt es auch in Berlin immer noch zahlreiche Waschsalons, manche nüchtern und steril, manche wie ein Wohnzimmer gestaltet. Wäschewaschen in Gesellschaft hat immer noch Konjunktur – auch wenn die goldenen Zeiten der Waschsalons wohl vorbei sind. Schmutzige Wäsche waschen… weiterlesen

Resonanz: Die Eckkneipe als Wohnzimmer

„Resonanz“ in der Ebersstraße. Foto: Ulrich Horb

Freunde von Gesellschaftsspielen setzen hier ihre Figuren oder schauen nachdenklich in die Karten, Krimifans können sonntags um 20.15 Uhr den neuen „Tatort“ oder „Polizeiruf 110“ verfolgen. Die „Resonanz“ in der Schöneberger Ebersstraße, einer kleinen Seitenstraße der Dominicusstraße, ist eine Kneipe für Spielbegeisterte und Durstige, für Jung und Alt, für Nachbarn und Neugierige. Resonanz: Die Eckkneipe als Wohnzimmer weiterlesen

City Kino Wedding

City Kino Wedding, Müllerstraße 74. Foto: Ulrich Horb

Es ist eine Zeitreise in die sechziger Jahre: Rote und blaue Cocktailsessel und kleine Dreieckstische mit  Glasplatte empfangen die Besucher im Foyer des „City Kino Wedding“. Karten und Popcorn gibt es am Tresen daneben. Das Kino an der Müllerstraße 74 mit dem Charme der Wirtschaftswunderzeit ist ein Überbleibsel der alliierten Besatzungszeit. City Kino Wedding weiterlesen

Knuspriges von Witwe Bolte

"Witwe Bolte" in der Uhlandstraße. Foto: Ulrich Horb
„Witwe Bolte“ in der Uhlandstraße. Foto: Ulrich Horb

„Und vom ganzen Hühnerschmaus guckt nur noch ein Bein heraus.“ So endet bei Wilhelm Busch der zweite Streich von Max und Moritz, die sich mit viel krimineller Energie die Brathähnchen der armen Witwe Bolte durch den Schornstein geangelt hatten, um sie genüsslich aufzuessen. Es gibt aber auch einen legalen Weg zum Brathähnchen: ein Besuch bei Witwe Bolte in der Uhlandstraße 133. Knuspriges von Witwe Bolte weiterlesen