Die Dekoration ist nüchtern. Keine farbenfrohen orientalischen Gewänder, keine Sandalen. Die Pyramiden sind gerade mal auf einer Postkarte zu sehen, die nebst einigen anderen Gegenständen auf einem Tisch auf der Bühne liegt und von dort per Kamera auf eine Leinwand über der Bühne projiziert wird. Dafür bringt die Aida-Inszenierung, die in der Deutschen Oper Berlin seit dem 22. November 2015 zu sehen ist, ein einzigartiges Klangerlebnis: Die Zuschauer befinden sich mitten im Chor. Oder anders herum: der Chor mitten unter den Zuschauern. Aida in der Deutschen Oper weiterlesen →
Berliner Dom 2015, Festival of Lights. Foto: Ulrich Horb
Dunkelrotes Licht überzieht die Kuppel des Berliner Doms, das Eingangsportal ist in helles Blau getaucht. Das Bild wechselt, Figuren scheinen auf der Fassade erkennbar. Dann tauchen rote Herzen auf.
Berlin steht in den ersten zwei Oktoberwochen ganz im Zeichen der beiden Lichterfeste „Berlin leuchtet“ und „Festival of Lights“. Hunderte Menschen haben sich abends um 19 Uhr im Lustgarten versammelt, beobachten die in helles Licht getauchte Fontäne des Brunnens vor dem Alten Museum und das Wechselspiel der Projektionen auf dem Dom. Zwölf verschiedene Motive erscheinen nach und nach. Für die Begleitmusik sorgt ein Gitarrenspieler am Eingang zum Lustgarten: „Come on Baby, light my fire.“ Klänge, Schatten, Lichter weiterlesen →
Festival of Lights 2014: Brandenburger Tor. Foto: Ulrich Horb
Wenn es abends dunkel wird, gehen die Lichter an. Am 2. Oktober 2015 startet in Berlin unter dem Motto ‚Light of Change – Berlin von der geteilten Stadt zur Weltmetropole’ ein Lichterfest. An rund siebzig Orten leuchtet Berlin, schrill, bunt, geheimnisvoll. Eine Woche später geht das Licht mit dem „Festival of Lights“ an vielen weiteren Orten an. Potsdamer Platz, Brandenburger Tor, Dom und Gendarmenmarkt, Bahnhöfe – überall tauchen Lichtinstallationen die Gebäude wieder in ein vielfältiges Spiel der Farben. Lichter der Nacht weiterlesen →
Sie sind stumm, flink, kahlköpfig und vor allem blau. Was die drei Künstler von Trommeln und Schlagzeug begleitet zeigen, ist eine Mischung aus Performance und Slapstick, Artistik und Clownerie. In Berlin haben die blauen Männer am Potsdamer Platz ein eigenes Domizil für 600 Zuschauerinnen und Zuschauer, das Bluemax-Theater. Blue Man Group weiterlesen →
Es ist ein prunkvoller Bau an der Kantstraße mit seinen Säulen, den Türmchen und den zahlreichen Verzierungen. Thalia, Muse der komischen Dichtung und der Unterhaltung, empfängt die Gäste am Eingang. Seit 2002 wird das Haus von der Stage Entertainment für ihre Musical-Produktionen genutzt. Theater des Westens, Charlottenburg weiterlesen →
Kino, Theater, Musical, Jazzkeller – an der Ecke Kantstraße Fasanenstraße in Charlottenburg findet sich all das auf wenigen Metern. Das gesamte Ensemble mit dem Theater des Westens und dem Delphi-Filmpalast steht unter Denkmalschutz. Delphi, Charlottenburg weiterlesen →
Kino Arsenal am Potsdamer Platz. Foto: Ulrich Horb
Seit mehr als vierzig Jahren steht der Name „Arsenal“ für ein ganz besonderes Filmprogramm. Hier geht es um Themen und Sichtweisen des internationalen Films, um die historische Entwicklung, um das Werk ausgewählter Regisseurinnen und Regisseure oder die Darstellungskunst großer Schauspielerinnen und Schauspieler. Arsenal, Mitte weiterlesen →
Am Rande des Bötzowviertels, gegenüber vom Volkspark Friedrichshain, liegt auf einem früheren Brauereigelände eines der imposantesten Berliner Filmtheater. Eine Freitreppe führt hinauf zum neoklassizistischen tempelähnlichen Kinogebäude, 1925 unter dem Namen „Olympia“ eingeweiht. Damals befanden sich ringsherum noch Lagerkeller, Bierhalle und Schankstube der Aktienbrauerei Friedrichshain und der Saalbau Friedrichshain. Heute leuchtet abends in roter Leuchtschrift der Name „Filmtheater am Friedrichshain“ an der Frontseite und im Sommer gibt es wieder einen Biergarten. Filmtheater am Friedrichshain, Prenzlauer Berg weiterlesen →
An der siebzig Meter langen fensterlosen Fassade aus Waschkieselputzplatten ist die mehr als hundertjährige Tradition der Deutschen Oper nicht gleich zu erkennen.
Gut sechs Wochen nach dem Mauerbau, am 24. September 1961, wurde der von Fritz Bornemann entworfene Neubau an der Bismarckstraße mit Mozarts Don Giovanni eröffnet. West-Berlin hatte damit sein eigenes Opernhaus. Mit 1865 Sitzplätzen ist es heute das größte der Berliner Opernhäuser. Deutsche Oper, Charlottenburg weiterlesen →
Die Neuköllner Oper hat in den oberen Etagen ihre Spielstätte. Foto: Ulrich Horb
Es ist eine kleine Passage zwischen Karl-Marx-Straße und Richardstraße in Neukölln. Wer den Hof betritt, sieht auf der einen Seite den Eingang zum Passage-Kino, auf der anderen den Eingang zur „Hofperle“, einem kleinen Lokal, im Somme mit ein paar Tischen auf dem Hof. Wer kurz vor dem Eingang zum Lokal links abbiegt, steht vor einer Theaterkasse. Hier ist in den oberen Stockwerken, wo einst ein Ballsaal war, die Spielstätte von Berlins vierter Oper, der Neuköllner Oper. Neuköllner Oper weiterlesen →
Die Stadt, die nicht schläft
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