Begegnung der Bühnen: Das Theatertreffen 2022

Berliner Festspiele. Foto: Ulrich Horb
Berliner Festspiele. Foto: Ulrich Horb

Wie entwickelt sich das Theater, welche Themen werden aufgegriffen, welche Ästhetik bestimmt die Stücke? Zehn spannende Inszenierungen aus dem deutschsprachigen Raum kommen im Mai 2022 zum Theatertreffen nach Berlin, ausgewählt von einer unabhängigen Jury aus rund 400 Aufführungen.  Zu sehen sind sie im Haus der Berliner Festspiele und an einigen anderen Spielorten. Aus Berlin ist das Maxim Gorki Theater mit der Inszenierung „Slippery Slope“ zum Theatertreffen vom 6. bis 22. Mai 2022 eingeladen. Workshops und Diskussionsveranstaltungen begleiten das Theatertreffen. Einige wenige Karten sind im Ticketshop  noch verfügbar.

Mit fünf Gastspielen deutscher Bühnen fing es 1963 an, ein Jahr später entstand in West-Berlin mit dem „Berliner Theaterwettbewerb“ der Vorläufer des heutigen Theatertreffens. Lange Jahre galten die Berliner Festwochen und das Theatertreffen als „Schaufenster des Westens“.  Seit 1978 gehört ein „Stückemarkt“ dazu, der die Gegenwartsdramatik fördern will. Ein  Stipendienprogramm  sorgt auf einem Internationalen Forum für Begegnungen und Austausch internationaler Künstler*innen.

Haus der Berliner Festspiele. Foto: Ulrich Horb
Haus der Berliner Festspiele. Foto: Ulrich Horb

Nach einem überwiegend digitalen Theatertreffen 2021 ist 2022 wieder Publikum zugelassen. In diesem Jahr kamen in die Zehner-Auswahl das Schauspielhaus Bochum („Das neue Leben“, Regie Christopher Rüping), das Schauspiel Hannover („Ein Mann seiner Klasse“, Regie Lukas Holzhausen), das Maxim Gorki („Slippery Slope“, Regie Yael Ronen), das Nationaltheater Mannheim („Die Jungfrau von Orleans“, Regie Ewelina Marciniak), das Deutsche SchauSpielHaus Hamburg („Die Ruhe“, Regie Signa Köstler), das Volkstheater Wien („humanistää“, Regie Claudia Bauer), die Münchner Kammerspiele („Like Lovers Do“, Regie Pinar Karabulut), das Thalia Theater Hamburg („ Doughnuts“, Regie Toshiki Okada), das Staatsschauspiel Dresden („Der Tartuffe oder Kapital und Ideologie“, Regie Volker Lösch) sowie eine Produktion von Rimini Apparat („All right. Good night“, Regie Helgard Haug).

Website der Festspiele: https://www.berlinerfestspiele.de

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