Ein Schild an der Seitenwand eines alten Steglitzer Stadthauses und eine Wandmalerei weisen Neugierigen den Weg in einen kleinen Innenhof. Dort befindet sich der Eingang zur „Osteria Maria“. Es ist kein übliches italienisches Restaurant, das sich in den Kellerräumen verbirgt, hier können Gäste nicht einfach spontan einkehren – es ist ein „Privatrestaurant“. Wer den Weg hierher findet, wird erwartet, denn ohne Reservierung geht nichts. Geöffnet ist nur an drei Tagen in der Woche, freitags und sonnabends ab 19 Uhr, sonntags gibt es ab 14 Uhr ein traditionell italienisches Vier-Gänge-Mittagsmenü „Pranzo Della Domenica“.
Der Schriftzug „Portugal“, in großen Leuchtbuchstaben von der Rheinstraße aus zu erkennen, lockte in eine der kleinen Seitenstraßen, die Dickhardtstraße, und dort in das kleine und behagliche portugiesische Lokal „Carlos Caravela“. „Hier kocht der Chef persönlich!“ verhieß die Speisekarte – 2025 schloss das Lokal auf Dauer. Carlos Caravela: Portugal schmecken (geschlossen) weiterlesen →
Das Restaurant „Don Camillo“ in der Schlossstraße. Foto: Ulrich Horb
Natürlich gibt es im „Don Camillo“ auch eine Speisekarte. Aber wer sich dafür entscheidet, in die Karte zu schauen, bringt sich um einen zusätzlichen Genuss. Im Restaurant „Don Camillo“ an der Charlottenburger Schlossstraße erläutern die Oberkellner alle Vor-, Haupt- und Nachspeisen anschaulich am Tisch und erklären ihre Zubereitung. Auf einem Servierwagen werden vor jedem Gang die Platten herangefahren, auf denen traditionelle italienische Speisen und kreative neue Kombinationen frischer Zutaten präsentiert werden, Pasta, Fisch oder Fleisch können ausgewählt werden, etliche Speisen werden später auch am Tisch zubereitet.
Charlottenburg war vor dem Ersten Weltkrieg noch eine eigene kleine Stadt vor den Toren Berlins mit einer selbstbewussten und wohlhabenden, kulturell interessierten Bürgerschaft. 1912 war an der heutigen Richard-Wagner-Straße ein Opernhaus errichtet worden, im selben Jahr, am 16. November, eröffnete ein großes Kino an der heutigen Kantstraße 54, dort wo bereits seit 1905 ein kleines Ladenkino Filme vorgeführt hatte. Damit gehört das Kant-Kino zu den ältesten Filmtheatern des heutigen Berlin. Europäische Arthouse-Produktionen stehen hier auf dem aktuellen Programm, internationale Independentfilme, aber auch Dokumentationen und anspruchsvolle Kinderfilme. Kant-Kino: Legendäre Spielstätte weiterlesen →
UFA-Gelände in Tempelhof, Eingang zum Veranstaltungssaal. Foto: Ulrich Horb
Die 18.500 Quadratmeter sind vollgepackt mit Kultur. Hier werden Workshops zu Tanz, Artistik oder Musik angeboten, ein Café lädt zum Verweilen ein, das Nachbarschaftszentrum sorgt für Gedankenaustausch und gegenseitige Hilfe. Auf dem Gelände der „ufa-Fabrik“ an der Tempelhofer Viktoriastraße sind aber auch zwei Theatersäle und eine überdachte Sommerbühne zu finden, die allabendlich ein interessantes breitgefächertes Programm mit Comedy, Konzerten, Circus, Theater, Poetry Slam und Tanz bieten. UFA-Fabrik: Vom Film zur Bühne weiterlesen →
Freilichtbühne im Naturpark Südgelände. Foto: Ulrich Horb
Hinweis: Seit 2022 befindet sich die Spielstätte der Shakespeare Company neben dem Freibad am Insulaner am Munsterdamm.
Die Freude am Spiel ist bei jedem ihrer Auftritte zu spüren. Bis Anfang September 2018 bringt die Shakespeare Company wieder Klassiker wie „Macbeth“, „Sommernachtstraum“, „Der Kaufmann von Venedig“ oder die „Zähmung der Widerspenstigen“ auf die kleine Freilichtbühne im Naturpark Schöneberger Südgelände. Freilichtbühne im Naturpark Südgelände weiterlesen →
Es ist eine gute Kinogegend. Im Umkreis von zwei Kilometern rund um das Cinemaan der Bundesallee befinden sich vier weitere Kinos, darunter mit dem Titania Palast auch ein Multiplex mit sieben Sälen und über 1200 Plätzen. Dennoch kann sich das kleine Cinema in Sichtweite des Walter-Schreiber-Platzes, das heute ebenso wie der Titania-Palast und das Steglitzer Adria zur Cineplex-Gruppe gehört, immer noch behaupten. Dazu trägt auch ein abgestimmtes Programm der verschiedenen Häuser bei, das Cinema setzt seinen Schwerpunkt dabei auf anspruchsvollere aktuelle Filme zu günstigen Ticketpreisen. Cinema Bundesallee weiterlesen →
Es ist eine muntere, ausgelassene Inszenierung, die von Stefan Herheim 2012 erstmals auf die Drehbühne der Komischen Oper gebracht wurde und die 2018 wieder auf dem Spielplan zu finden ist. Die Liebesgeschichte um den Perserkönig Xerxes (Serse), von Georg Friedrich Händel 1738 zur schillernden Hauptfigur einer Barock-Oper erkoren, besticht durch Witz und Spielfreude, barocke Kostüme, hervorragende Stimmen und ein imposantes Bühnenbild von Heike Scheele. Xerxes als munteres Verwirrspiel weiterlesen →
Lange Nacht: Haltestelle für den Shuttle-Verkehr vor dem Museum für Kommunikation. Foto: Ulrich Horb
Sonderbusse fahren durch die Nacht und Türen, die sonst um diese Zeit verschlossen bleiben, stehen weit offen: Am 19. August findet in Berlin von 18 Uhr bis 2 Uhr morgens wieder die Lange Nacht der Museen statt. Mehr dazu…
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