Lange Nacht der Wissenschaften

Humboldt-Universität, Lichterfest 2016. Foto: Ulrich Horb
Humboldt-Universität, Lichterfest 2016. Foto: Ulrich Horb

Es blitzt und brodelt,  flimmert und strahlt.  Zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 15. Juni öffnen sich zwischen 17 und 24 Uhr wieder die Türen von Laboren, Hörsälen, Archiven  und Bibliotheken. Über siebzig Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen in Berlin und auf dem Potsdamer Telegrafenberg  geben Einblicke in ihre Arbeit  und zeigen an 100 Orten Wissenschaft von ihrer spannendsten Seite.

Es ist inzwischen die 19. Lange Nacht. Rund 27.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen 2018, unter ihnen Berlins Regierender Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller, der sich in der Charité über moderne Diagnostik in der Medizin informierte, an der Beuth-Hochschule vom Roboter ein Weizenbier einschenken ließ und am Institut für Koreastudien der Freien Universität Kalligraphie studierte.

Diese Bandbreite an Themen ist es auch, die den Erfolg der Wissenschaftsnächte ausmacht.  Da können sich Interessierte am Campus Berlin-Buch ins Gefühl des Fliegens einfühlen oder leuchtende Farbstoffe erleben, in Adlershof Robotern beim Fußballspielen zuschauen oder an der Beuth-Hochschule für Technik im Wedding Biofrüchte kosten. Unter den 2000 Programmpunkten finden sich Vorträge, Experimente und Vorführungen, es gibt Einblicke in Altertumswissenschaften und Lebensmitteltechnik, Künstliche Intelligenz und Klimaforschung, Lasertechnik  und Medien. Forscher und Wissenschaftler geben Auskunft und leiten an. Und weil 2019 auch  das Internationale Jahr des Periodensystems (PSE) ist, das seinen 150. Geburtstag feiert, spielt auch die Chemie eine Rolle.

Berlins Wissenschaft ist derzeit auf Erfolgskurs. In der ersten Bewerbungsrunde um Exzellenzcluster hatten  sieben der neun Anträge aus Berlin Erfolg. Und der Senat hat ein  neues Förderprogramm aufgelegt: „Wissen für Berlin“. Damit, so Michael Müller, werden Vorhaben unterstützt, die sich „mit den Problemen und Bedürfnissen der Berliner Bürger befassen“.

Humboldt-Universität, Lichterfest 2016. Foto: Ulrich Horb
Humboldt-Universität. Foto: Ulrich Horb

Zur „Langen Nacht“ richtet die BVG  zwischen 17.00 und 0.00 Uhr einen Shuttle-Verkehr mit Bussen ein, die im 15-Minutentakt  die wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin und Potsdam anfahren. Tickets zur Langen Nacht  der Wissenschaften kosten für Erwachsene 14  Euro (erm. 9 Euro), das  Familienticket ist für 27 Euro erhältlich.                                                                                                                                    

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.