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Zimtgeruch, Musik und Kunsthandwerk: Die Berliner Weihnachtsmärkte 2018

Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg 2019. Foto: Ulrich Horb
Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg 2019. Foto: Ulrich Horb

 Berlin im Advent – das ist eine Stadt der Weihnachtsmärkte. Leuchtende Weihnachtssterne, der Duft von Glühwein und viel edle Handwerkskunst: Weit über hundert Berliner Weihnachtsmärkte locken in diesen Tagen zum Besuch. Alle haben sie ihren eigenen Charakter: die einen glitzernd-rummelig , die anderen traditionell und heimelig. Manche sind durchgängig bis Weihnachten geöffnet, andere nur an Adventswochenenden. Zimtgeruch, Musik und Kunsthandwerk: Die Berliner Weihnachtsmärkte 2018 weiterlesen

Xerxes als munteres Verwirrspiel

Blick in die "Komische Oper". Foto: Ulrich Horb
Blick in die „Komische Oper“. Foto: Ulrich Horb

Es ist eine muntere, ausgelassene Inszenierung, die von Stefan Herheim 2012 erstmals auf die Drehbühne der Komischen Oper gebracht wurde und die 2018 wieder auf dem Spielplan zu finden ist. Die Liebesgeschichte um den Perserkönig Xerxes (Serse), von Georg Friedrich Händel  1738 zur schillernden Hauptfigur einer Barock-Oper erkoren, besticht durch Witz und Spielfreude, barocke Kostüme, hervorragende Stimmen und ein imposantes Bühnenbild von Heike Scheele. Xerxes als munteres Verwirrspiel weiterlesen

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (mit Volksbühnen-Symbol). Foto: Ulrich Horb
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (mit Volksbühnen-Symbol). Foto: Ulrich Horb

An der Nordseite des Rosa-Luxemburg-Platzes in Berlin-Mitte erhebt sich mit der Volksbühne ein Berliner Theaterbau, der wie kaum ein anderer für ein sich immer wieder neu erfindendes Theater steht. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz weiterlesen

Cubix am Alexanderplatz

Das "Cubix": Multiplexkino am Alexanderplatz. Foto: Ulrich Horb
Das „Cubix“: Multiplexkino am Alexanderplatz. Foto: Ulrich Horb

„Cubix“ heißt der gläserne Würfel an der Rathausstraße, dicht neben der Trasse der S-Bahn am Alexanderplatz. Neun Kinosäle fasst das Gebäude mit seinen 30 Metern Traufhöhe. Zu DDR-Zeiten befand sich hier der „Alextreff“, eine gut besuchte  Schnellgaststätte und Discothek, die 1968 von Gerhard Lehmann errichtet wurde.  Hier trafen sich in den siebziger und achtziger Jahren am Abend die Jugendlichen, saßen auf Stahlrohrstühlen mit Plastiksitzen an den kleinen Tischen oder tanzten zur Musik, die der staatlich geprüfte „Schallplattenunterhalter“ auflegte. Cubix am Alexanderplatz weiterlesen

Gorki-Theater

Gorki-Theater am Abend. Foto: Ulrich Horb
Gorki-Theater am Abend. Foto: Ulrich Horb

Am Abend zieht es ein buntgemischtes, überwiegend jüngeres Publikum  in das  im klassizistischen Stil errichtete Haus.  Berlins kleinstes Staatstheater  liegt etwas zurückgesetzt neben dem Palais am Festungsgraben, wenige Meter von der Straße Unter den Linden entfernt. Erbaut wurde es zwischen 1825 und 1827 von Carl Theodor Ottmer nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel, damals als Konzerthaus  für die 1791 gegründete Berliner Singakademie, eine Chorvereinigung, die ihre Auftritte heute überwiegend im Konzerthaus am Gendarmenmarkt oder in der Philharmonie hat.     Gorki-Theater weiterlesen

Gorki-Theater: „Kleiner Mann, was nun?“

Gorki-Theater am Abend. Foto: Ulrich Horb
Gorki-Theater am Abend. Foto: Ulrich Horb

Es ist ein Theater, das sich einmischt, das bewegen will, das die Öffnung zur Stadt sucht und findet. Mit der Spielzeit 2013/14 hat Shermin Langhoff die Intendanz des Maxim Gorki Theaters übernommen und gemeinsam mit Jens Hillje die künstlerische Leitung inne. In einer Umfrage der Zeitschrift „Theater heute“ wurde das Haus im September 2014  von den deutschsprachigen Kritikern zum „Theater des Jahres“ gewählt, ein Erfolg, der zwei  Jahre später wiederholt werden konnte.

Ein überwiegend junges Publikum kommt mittlerweile in das Haus in Berlin-Mitte zwischen dem Palais am Festungsgraben und der Humboldt-Universität.  Shermin Langhoff, die zuvor am Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg ihr postmigrantisches Theater entwickelt hatte, sorgt am kleinsten der Berliner Staatstheater für Aufführungen, die gezielt die Vielfalt  der Stadt und ihrer Menschen ansprechen wollen. Gorki-Theater: „Kleiner Mann, was nun?“ weiterlesen

Dreifacher Hoffmann in der Komischen Oper

Komische Oper Berlin. Foto: Ulrich horb
Komische Oper Berlin. Foto: Ulrich Horb

Er war Jurist, Komponist, Schriftsteller und wurde die Hauptfigur einer phantastischen Oper: E.T.A. Hoffmann. Jacques Offenbach hat dem romantischen Literaten mit „Les Contes d’Hoffmann“ ein musikalisches Denkmal in fünf Akten gesetzt, das seinen Anfang in Hoffmanns Stammlokal „Lutter & Wegner“ in der Berliner Charlottenstraße 49 nimmt. Barrie Kosky, seit der Spielzeit 2012/13 Leiter der Komischen Oper Berlin, hat die im Februar 1881 – wenige Monate nach Offenbachs Tod – in Paris uraufgeführte Oper in einer eigenwilligen Inszenierung im Oktober 2015 auf die Bühne seines Hauses gebracht. Dreifacher Hoffmann in der Komischen Oper weiterlesen

Klänge, Schatten, Lichter

Berliner Dom 2015
Berliner Dom 2015, Festival of Lights. Foto: Ulrich Horb

Dunkelrotes Licht überzieht die Kuppel des Berliner Doms, das Eingangsportal ist in helles Blau getaucht. Das Bild wechselt, Figuren scheinen auf der Fassade erkennbar. Dann tauchen rote Herzen auf.

Berlin steht in den ersten zwei Oktoberwochen ganz im Zeichen der beiden Lichterfeste „Berlin leuchtet“ und „Festival of Lights“. Hunderte Menschen haben sich abends um 19 Uhr im Lustgarten versammelt, beobachten die in helles Licht getauchte Fontäne des Brunnens vor dem Alten Museum und das Wechselspiel der Projektionen auf dem Dom. Zwölf verschiedene Motive erscheinen nach und nach. Für die Begleitmusik sorgt ein Gitarrenspieler am Eingang zum Lustgarten: „Come on Baby, light my fire.“ Klänge, Schatten, Lichter weiterlesen