Das Passage Kino ist ein traditionsreiches Neuköllner Filmtheater in einem denkmalgeschützten Bau an der Karl-Marx-Straße 131 (12043 Berlin). Ende des 19. Jahrhunderts befanden sich hier u.a. die Hoffmann’schen Festsäle, es wurde gefeiert, getanzt und gekegelt. 1909 wurde im neu errichteten Gesellschaftshaus das Excelsior-Kino eröffnet, ab 1920 hieß die Verbindung zwischen Richardstraße und Bergstraße (heute Karl-Marx-Straße) „Passage“. 1968 schloss das Kino, im großen Saal verkaufte die Firma Sembach anschließend gebrauchte Möbel. 1989 entstanden mit dem Umbau durch die Yorck-Kinogruppe neben dem sich über zwei Etagen erstreckenden Kinosaal drei kleinere Säle. Erhalten blieb im Kino 1 trotz strikter Lärmschutzauflagen die Jugendstildecke. Karl-Marx-Straße 131, 12043 Berlin, Tel. 030 68237018
Es hat etwas Familiäres. Der Raum ist überschaubar, die Leinwand mit ihren 8 mal 5 Metern nicht ganz so groß wie in den Uraufführungshäusern. Es laufen ausgesuchte Filme zu familienfreundlichen Eintrittspreisen von 8,00 Euro (erm. 6,50 Euro). Mittwochs, wenn Kinotag ist, ist es noch günstiger (7 Euro, erm. 6,50, Stand Mai 2018) Bali, Zehlendorf weiterlesen →
Die Zukunft ist ungewiss. Im März 2020 musste das traditionsreiche „Colosseum“ wie alle anderen Berliner Kinos aufgrund der Corona-Pandemie den Betrieb einstellen, Ende Mai hat die „Kino Colosseum Betriebsgesellschaft mbH“ des Immobilienkaufmanns Sammy Brauner, eines Sohns des 2019 verstorbenen Filmproduzenten Artur Brauner, beim Amtsgericht Charlottenburg Insolvenz angemeldet. Der gut zweimonatige Einnahmeausfall war nicht mehr auszugleichen. Als vorläufiger Insolvenzverwalter bemüht sich der Rechtsanwalt Sebastian Laboga, Spezialist im Insolvenzrecht, um den Erhalt des Kinos, ein unter den Bedingungen der Corona-Krise eher schwieriges Unterfangen.
Im September 1924 wurde in einem umgebauten früheren Straßenbahnbetriebshof an der Schönhauser Allee ein Kinosaal mit 1000 Plätzen eröffnet. Architekt war Fritz Wilms, der vier Jahre zuvor schon am Antonplatz in Weißensee ein Wohnhaus mit Lichtspieltheater gebaut hatte. Er nutzte eine über 70 Meter lange ehemalige Halle für den Zuschauerraum. Im umgebauten Haus im Gleimviertel liefen nicht nur Filme, die von einem dreißigköpfigen Orchester begleitet wurden, es gab auch Varietevorstellungen. 1930 übernahm die UFA das Lichtspielhaus mit inzwischen 1400 Plätzen. Colosseum weiterlesen →
Die Stadt, die nicht schläft
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