Archiv der Kategorie: Musik

Familie Flöz: Masken mit viel Gefühl

Das ehemalige Schillertheater in Charlottenburg. Foto: Ulrich Horb
Das ehemalige Schillertheater in Charlottenburg. Hier tritt „Familie Flöz“ im September auf. Foto: Ulrich Horb

Unter starren Masken bleiben Mimik und Regungen von Gesichtern normalerweise verborgen.  Die international agierende Theatertruppe „Familie Flöz“ zeigt, dass sich Gefühle auch über Bewegung und Körpersprache vermitteln lassen. Mit der Staatsoper Berlin produzierte die Gruppe, die im Ruhrgebiet ihre Anfänge hatte und seit 2001 in Berlin eine Heimat gefunden hat, zuletzt das Stück „Himmelerde“. Im September 2019 gastiert „Familie Flöz“ in der Komödie am Kurfürstendamm im Berliner Schiller-Theater. Familie Flöz: Masken mit viel Gefühl weiterlesen

Innovatives künstlerisches Handwerk: Die Sophiensaele

Eingang zu den Sophiensaelen in Mitte. Foto: Ulrich Horb
Eingang zu den Sophiensaelen in Mitte. Foto: Ulrich Horb

Wo früher Handwerkskunst gepflegt und zu Arbeiterversammlungen geladen wurde, finden heute Tanz und Theater ihr Publikum. Die Sophiensaele, eine  lebendige Spiel- und Produktionsstätte für freie Gruppen, liegen nur wenige  Schritte vom trubeligen Hackeschen Markt entfernt  in der Sophienstraße. Innovatives künstlerisches Handwerk: Die Sophiensaele weiterlesen

„La Bohème“ in der Komischen Oper

Komische Oper in der Behrenstraße. Foto: Ulrich Horb
Komische Oper in der Behrenstraße. Foto: Ulrich Horb

Das graue Bühnenbild strahlt eisige Kälte aus. Die vier Künstlerfreunde aus Puccinis „La Bohème“, von Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin Ende Januar 2019 neu in Szene gesetzt, frieren in ihrer Mansarde.  Es ist eine anrührende Geschichte, die Puccini 1896 in Turin erstmals auf die Bühne brachte und die seitdem zu den meistgespielten Opern gehört. Kosky erzählt sie mit einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln. „La Bohème“ in der Komischen Oper weiterlesen

Musik-Programm

Konzerthaus am Gendarmenmarkt
Konzerthaus am Gendarmenmarkt.  Foto: Ulrich Horb

Columbiahalle und Staatsoper, Waldbühne und Konzerthaus, Clubs und Kirchen – Stätten sehr unterschiedlicher Musikkultur. Alle Richtungen haben ihre begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer.

Das aktuelle Musik-Programm finden Sie hier:

UFA-Fabrik: Vom Film zur Bühne

UFA-Gelände in Tempelhof, Eingang zum Veranstaltungssaal. Foto: Ulrich Horb
UFA-Gelände in Tempelhof, Eingang zum Veranstaltungssaal. Foto: Ulrich Horb

Die 18.500 Quadratmeter sind vollgepackt mit Kultur. Hier werden Workshops zu Tanz, Artistik oder Musik angeboten, ein Café lädt zum Verweilen ein, das Nachbarschaftszentrum sorgt für Gedankenaustausch und gegenseitige Hilfe. Auf dem Gelände der „ufa-Fabrik“ an der Tempelhofer Viktoriastraße sind aber auch zwei Theatersäle und eine überdachte Sommerbühne zu finden, die allabendlich ein interessantes breitgefächertes Programm mit Comedy, Konzerten, Circus, Theater, Poetry Slam und Tanz bieten. UFA-Fabrik: Vom Film zur Bühne weiterlesen

Xerxes als munteres Verwirrspiel

Blick in die "Komische Oper". Foto: Ulrich Horb
Blick in die „Komische Oper“. Foto: Ulrich Horb

Es ist eine muntere, ausgelassene Inszenierung, die von Stefan Herheim 2012 erstmals auf die Drehbühne der Komischen Oper gebracht wurde und die 2018 wieder auf dem Spielplan zu finden ist. Die Liebesgeschichte um den Perserkönig Xerxes (Serse), von Georg Friedrich Händel  1738 zur schillernden Hauptfigur einer Barock-Oper erkoren, besticht durch Witz und Spielfreude, barocke Kostüme, hervorragende Stimmen und ein imposantes Bühnenbild von Heike Scheele. Xerxes als munteres Verwirrspiel weiterlesen

Dreifacher Hoffmann in der Komischen Oper

Komische Oper Berlin. Foto: Ulrich horb
Komische Oper Berlin. Foto: Ulrich Horb

Er war Jurist, Komponist, Schriftsteller und wurde die Hauptfigur einer phantastischen Oper: E.T.A. Hoffmann. Jacques Offenbach hat dem romantischen Literaten mit „Les Contes d’Hoffmann“ ein musikalisches Denkmal in fünf Akten gesetzt, das seinen Anfang in Hoffmanns Stammlokal „Lutter & Wegner“ in der Berliner Charlottenstraße 49 nimmt. Barrie Kosky, seit der Spielzeit 2012/13 Leiter der Komischen Oper Berlin, hat die im Februar 1881 – wenige Monate nach Offenbachs Tod – in Paris uraufgeführte Oper in einer eigenwilligen Inszenierung im Oktober 2015 auf die Bühne seines Hauses gebracht. Dreifacher Hoffmann in der Komischen Oper weiterlesen

Aida in der Deutschen Oper

Deutsche Oper Berlin. Foto: Ulrich Horb
Deutsche Oper Berlin. Foto: Ulrich Horb

Die Dekoration ist nüchtern. Keine farbenfrohen orientalischen Gewänder, keine Sandalen. Die Pyramiden sind gerade mal auf einer Postkarte zu sehen, die nebst einigen anderen Gegenständen auf einem Tisch auf der Bühne liegt und von dort per Kamera auf eine Leinwand über der Bühne projiziert wird. Dafür bringt die Aida-Inszenierung, die in der Deutschen Oper Berlin seit dem 22. November 2015 zu sehen ist, ein einzigartiges Klangerlebnis: Die Zuschauer befinden sich mitten im Chor. Oder anders herum: der Chor mitten unter den Zuschauern. Aida in der Deutschen Oper weiterlesen

Deutsche Oper, Charlottenburg

Deutsche Oper, Charlottenburg.
Deutsche Oper, Charlottenburg. Foto: Ulrich Horb

An der siebzig Meter langen  fensterlosen Fassade aus Waschkieselputzplatten ist die mehr als hundertjährige Tradition der Deutschen Oper nicht gleich zu erkennen.

Gut sechs Wochen nach dem Mauerbau, am 24. September 1961, wurde der von Fritz Bornemann  entworfene  Neubau an der Bismarckstraße mit Mozarts Don Giovanni eröffnet. West-Berlin hatte damit sein eigenes Opernhaus. Mit 1865 Sitzplätzen ist es heute das größte der Berliner Opernhäuser. Deutsche Oper, Charlottenburg weiterlesen